pappe in svezzamento

Pappe in der Beikost: ja oder nein? Vorteile und Nachteile, die man kennen sollte

Einführung

Breie in der Beikost: ja oder nein? Hier ist ein Dilemma, dem sich viele Familien gegenübersehen.


Da das Thema verständlicherweise sehr gefragt ist, habe ich beschlossen, diesen Inhalt zu erstellen. 

 

Wie du siehst, wird er von einem Inhaltsverzeichnis eingeleitet, das ich eingefügt habe, damit du mit einem einfachen Klick auf die Kapitelüberschriften die Aspekte vertiefen kannst, die dich interessieren.


Wenn du einen umfassenden Einblick in das faszinierende Universum der bedarfsorientierten Beikost erhalten möchtest, kannst du dir den Videokurs „Praktisches, einfaches und stressfreies Baby-led Weaning“ von Doktor Federica Dell’Oro, Ernährungsbiologin im DrSilva-Team, ansehen.


Du kannst mich auch gerne auf meinem Instagram-Profil besuchen, wenn du möchtest @drsilva.com_official.

2. Breie für Säuglinge: ja oder nein?

Ist der Weg über Breie bei der Beikost empfehlenswert? 


Wie von Doktor Dell’Oro in diesem Video erklärt, ist die Antwort nein.


Wie ich in diesem Artikel über die Geschichte des Abstillens erklärt habe, begann der Trend, den Kleinsten Produkte anzubieten, die den heutigen Babynahrungen sehr ähnlich sind, etwa in den 60er Jahren, einer Zeit, in der der Umgang mit anderen Nahrungsmitteln als Milch viel zu früh begann, sogar schon mit 2 - 3 Monaten. 


Der Zweck? Das zu entfernen, was fälschlicherweise als Laster angesehen wurde.


Im genannten Alter, aber auch mit 4 - 5 Monaten ist das Kleine nicht in der Lage, andere Nahrungsmittel als Muttermilch oder Säuglingsnahrung zu verarbeiten.


Sobald die notwendigen Fähigkeiten für den Beginn der bedarfsorientierten Beikost eingefordert werden - diese sind hier aufgelistet - werden Breie bei der Beikost nicht mehr benötigt.


Sie haben sogar Nachteile. Finden wir im nächsten Abschnitt des Artikels heraus, welche das sind.

Breikost

Breie mit 6 Monaten: die Nachteile

Wenn man von Beikostbrei und Babynahrung spricht, ist es, wie bereits erwähnt, notwendig, verschiedene Nachteile zu nennen.


Eines der Hauptprobleme ist, dass sie dem Kind nicht bei der Entwicklung des Kauens helfen.


Beim Baby-led Weaning erlaubt der Angebot von festen Nahrungsmitteln, natürlich mit sicheren Konsistenzen, dem Kleinen ein echtes Training der Zungen- und Mundmuskulatur.


Dies ermöglicht eine normale Entwicklung der Zähne, des Kiefers, der Sprachprozesse und der Atemkontrolle.


Bezüglich der Babynahrung ist es wichtig zu erinnern, dass Sterilisationsprozesse zur Zerstörung vieler Nährstoffe, Vitamine insbesondere, enthalten in den pflanzlichen Zutaten, die die Babyprodukte auszeichnen, führen.


Ein weiterer Nachteil der Breikost besteht darin, dass, wenn man sie aus Angst vor fester Nahrung wählt, das Problem nur verschoben wird. 


Mit 8 - 9 Monaten, einem Alter, in dem, wie von Frau Dr. Dell’Oro auch im Videokurs betont, auf die eine oder andere Weise feste Nahrung eingeführt werden muss, steht man wieder am Anfang.


Dadurch verzögert sich außerdem das Verschwinden des Würgereflexes (GAG Reflex), des Würgereflexes, der sich deutlich vom Ersticken unterscheidet, da er genau dazu dient, zu verhindern, dass ein zu großes, noch nicht ausreichend gekautes Stück Nahrung in einen unphysiologischen Weg gerät.


Wenn man mit Brei und Gläschen beginnt, verzögert man, wie bereits erwähnt, das Erlöschen des Würgereflexes (GAG Reflex), der normalerweise vor dem 9. Monat verschwindet, da das Kind nicht daran gewöhnt wird, im hinteren Mundbereich feste Nahrung zu erhalten.


Wenn man Angst vor dem Ersticken hat, ist es richtig, primär vorzubeugen, indem man sich über sichere Konsistenzen und Schnitte informiert, und sekundär vorbeugt, indem man einen Kurs zur Fremdkörperbeseitigung besucht.


Wichtig ist außerdem, das Kind während der Mahlzeiten immer zu beaufsichtigen und ihm keine Nahrung während des Spielens oder in Situationen wie im fahrenden Auto anzubieten.


Die Nachteile der Breikost enden hier noch lange nicht! 


Es wird daran erinnert, dass bei zu weichen Konsistenzen, die während Mahlzeiten angeboten werden, in denen das Kind weiterhin saugt, wie es monatelang gewohnt war, und nicht von Anfang an das Kauen lernt, es für das Kind sehr schwierig ist, ein volles Sättigungsgefühl zu entwickeln.


Das Risiko? Das eigene Kind zu überernähren, mit allen daraus resultierenden Folgen für das Gewicht.

Selbstgemachte Breikost: weitere Gründe, sie zu vermeiden, und wie man sie ersetzt

Achtung: Das eben Gesagte über Breikost gilt auch für selbstgemachte Breie, die genau wie Babynahrung aus dem Einzelhandel dem Kind nicht erlauben, die richtige Selbstständigkeit am Tisch zu entwickeln und eine vollständige manipulative Erfahrung zu machen (der Umgang mit Nahrung betrifft nämlich auch andere Sinne als nur den Geschmack).


Wie kann man sie ersetzen? Wenn man eine sanfte Beikost einführen möchte, kann man zum Beispiel eine mit der Gabel zerdrückte Zucchini anstelle eines Pürees wählen


Die erste Option erlaubt dem Kind zwar keine feste Nahrung, ermöglicht ihm aber dennoch, das Kauen zu üben.

Breikost
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